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Kaffee ist ein Rauschmittel. Wir können es gedanken- und hemmungslos konsumieren und

damit unserem Körper möglicherweise Schaden zufügen. Wir können den Kaffeekonsum aber

auch kultivieren und ihn zu einer Bereicherung in unserem Leben werden lassen. Kultivieren heißt differenzieren,

heißt Informationen sammeln und ordnen, heißt Herkunft, Eigenschaften und Wirkung einschätzen zu können

und führt letzten Endes zur Kennerschaft. Wir können unsere Kunden und potentiellen Kunden ein Stück

dahin begleiten, das sehen wir als unsere Aufgabe an.

Wissenswertes

Geschichte

Eine Legende um 850 erzählt von einem Hirtenjungen in Äthiopien dem auffiel, dass Ziegen nachdem sie Blätter und Früchte eines bestimmten Strauches gefressen hatten, plötzlich lebhaft und munter wurden. Der Junge brachte die Früchte des Strauches in ein Kloster, wo Mönche diese kosteten. Enttäuscht vom bitteren Geschmack, warfen sie die Früchte ins Feuer, woraufhin sich ein köstlicher Duft verbreitete. Neugierig machten die Mönche nun einen Aufguss aus den gerösteten Früchten. Je mehr sie davon tranken, um so leichter fiel es ihnen die langen Nachtwachen auszuhalten.
Name

Das Wort Kaffee ist wahrscheinlich eine Ableitung des arabischen Wortes "yahava" mit dem alle aus Pflanzen hergestellten Getränke bezeichnet werden. Und eben als Arabischer Wein wurde das Getränk von venezianischen Kaufleuten in Westeuropa im 17. Jahrhundert eingeführt, nachdem türkische Truppen die Umzingelung Wiens in großer Eile aufgeben mussten, und große Mengen Kaffee zurückließen.

Pflanze

Die Kaffeepflanze benötigt heißes und feuchtes Klima. Die Bohnen sind in den Kaffeekirschen von einer Silberhaut, der Pergaminhülle und dem Fruchtfleisch umschlossen. Ihr Laubwerk schützt die empfindliche Pflanze tagsüber vor Sonne und nachts vor Frost. Die Pflanze kann zu jeder Jahreszeit blühen. So lassen sich an einem Ast gleichzeitig Früchte und nach Jasmin und Orangen duftende Blüten finden. Die wichtigsten Sorten sind die Arabica und die Robusta mit Anteilen von 70% und 30% an der Weltproduktion.

Das Rösten

Bis zu 800 Aromastoffe schlummern in einer Kaffeebohne. Durch das Rösten, dem Erhitzen der Bohnen auf 200 bis 300 Grad verbinden sich diese zum speziellen Kaffeearoma. Damit Säure und Bitterkeit eines Kaffees harmonieren, sollten unterschiedliche Röstungsgrade und Tassengrößen verwendet werden. Die Regel lautet: je kleiner die Tasse, umso dunkler die Röstung. Damit der Kaffee sein Aroma behält, muß er luftdicht verpackt werden.

Das Zusammenspiel

Beim Kaffee ist die richtige Zubereitung entscheidend: Das richtige Wasser sollte von mittlerer Härte sein und kalt eingefüllt werden. Die richtige Tasse sollte vorgewärmt und dickwandig sein, damit der Kaffee bis zum letzten Schluck herrlich heiß bleibt. Gourmets süßen ihren Kaffee oder Espresso mit Streuzucker, um die Krone, die Crema, nicht mit einem Würfelzucker zu zerstören.